| Über den Verlag Der Dölling und Galitz Verlag, von den promovierten Literaturwissenschaftlern Peter Dölling und Robert Galitz 1986 in der Ehrenbergstraße in Hamburg gegründet, ist ein unabhängiger Verlag mit Sitz in München und Hamburg. Die Bereiche Architektur, Fotografie, Kunst- und Kulturgeschichte, Judaica und Geschichte bilden unsere Programmschwerpunkte. In Zusammenarbeit mit namhaften Einrichtungen publizieren wir sowohl Einzeltitel als auch Schriftenreihen. Seit Ausscheiden Peter Döllings 2003 ist Robert Galitz alleiniger Geschäftsführer. 2002 gründete er mit dem Autor und Literaturwissenschaftler Kurt Kreiler den mOcean OTon Verlag, der auf aufwendige Audioeditionen spezialisiert ist. Unsere Auffassung von verlegerischer Arbeit hat sich seit Gründung nicht geändert: Wir wollen Projekte von dauerhaftem Wert, die ihren Inhalten angemessen sind, entwickeln und realisieren, geben Titel heraus, die nicht nach dem »Schnelldreher-Markt« schielen. Dass »Bücher Leidenschaft brauchen« – so schrieb das »Börsenblatt« in einem Verlagsportrait – war schon vor 25 Jahren unsere Überzeugung. Darüber hinaus braucht es Inspiration, respektvollen Umgang und eine Menge Geduld. Unsere Kooperationspartner: Altonaer Museum für Kunst und Kulturgeschichte Alzheimer Gesellschaft Berlin Architekten- und Ingenieurverein Hamburg Botanischer Verein zu Hamburg Bund Deutscher Architekten BDA Bayern Bund Deutscher Architekten BDA der Freien und Hansestadt Hamburg BUND Landesverband Hamburg DAK Deutsche Angestellten-Krankenkasse Denkmalschutzamt Hamburg Deutsches Schauspielhaus in Hamburg Diakonisches Werk Hamburg Die ZEIT Ernst Barlach Haus Ernst Deutsch Theater, Hamburg Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg Fritz-Schumacher-Gesellschaft Grundeigentümer-Interessengemeinschaft City Nord Gustav-Oelsner-Gesellschaft für Architektur und Städtebau Hamburger Kunsthalle Hamburgische Ingenieurkammer-Bau Hamburgische Kulturstiftung Hamburgisches Architekturarchiv Haus der Kunst, München Hermann Reemtsma Stiftung Historischer Verein von Oberbayern Hochschule für bildende Künste, Hamburg Hochschule für Fernsehen und Film München Institut für die Geschichte der deutschen Juden Joseph Carlebach Institute, Israel Karl-Schneider-Archiv, Hamburg Kinderhilfe Bethlehem, Luzern Konfuzius-Institut Düsseldorf Königlich privil. Hauptschützengesellschaft München v. 1406 Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg Kulturstiftung DessauWörlitz Kunstverein in Hamburg KZ-Gedenkstätte Neuengamme Landeshauptstadt München, Kulturreferat Landesmusikrat Hamburg Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg Museum der Arbeit Hamburg Museum des Mobiliendepots, Wien Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg Museum für Völkerkunde Hamburg Museumsdienst Hamburg Naturwissenschaftlicher Verein in Hamburg Norddeutscher Rundfunk NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln Schleswig-Holsteinisches Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst Stadtarchiv München Stiftung Denkmalpflege Hamburg Stiftung Historische Museen Hamburg Stitung Geschichtswerkstätten Hamburg Technische Universität Dresden Transmediale Gesellschaft daedelus in der Akademie der bildenden Künste, Wien Triennale der Photographie Hamburg GmbH (TPH) Verband der Lackindustrie e. V. Villa Aurora e. V. Berlin / Los Angeles Warburg-Haus Hamburg ZONTA Club Hamburg Zukunftsrat Hamburg Zweitausendeins u. a. m. Verlagstagebuch »Als Verlag dürften wir jetzt schon Laster fahren.« Robert Galitz Was macht ein Verlag in den Flegeljahren? Oh, Grauen: Akne, Zahnspange, Zungenpiercing und Probleme im Libidobereich. Müssen jetzt alle MitarbeiterInnen Top of the Pops glotzen oder wahlweise bauchnabelfrei oder mit Wollmütze und Hiphophose unausgeschlafen und ungewaschen zur Arbeit erscheinen? Würde ein Pubertierender einen Dendrologischen Atlas verlegen oder seine Lebenserinnerungen schreiben? Wohl kaum. Eher wahrscheinlich sind dann doch die ersten poetischen Gehversuche in Richtung »Liebes Tagebuch!«, das dann meistens nach drei Seiten schweigt. Um so überraschter und erfreuter waren wir, als sich beim Aufräumen des Verlagskellers ganz unten in einer Remikiste ein Tagebuch fand ... Hamburg 2. November 1986 Liebes Tagebuch! Gestern bin ich gegründet worden. Aber wenn ich mir die Gründer so anschaue, befürchte ich nicht, sehr alt zu werden. Ich glaube, ehrlich gesagt, nicht – und zu dir liebes Tagebuch, will ich immer ehrlich sein – dass die beiden »Dottores« wissen, was sie tun. Der eine ist ein zartbesaiteter Träumer filigraner Statur und der andere ein eher stämmiger cholerischer Weltverbesserer, und beide sind sie Krebse, die immer nur seitwärts ins Ziel kommen. In der Wirtschaftsbehörde, bei der meine Väter so eine Art Erziehungsgeld für mich beantragt haben, läuft eine Wette um eine Kiste Whisky, dass ich nicht mal ein Jahr alt werde. Liebes Tagebuch, nur du sollst von meinen Tränen wissen. Was für ein Startup ins Leben! Immerhin habe ich mit meinem ersten Buch einen Blitzstart hingelegt, und die beiden Angeber sind stolz wie Oskar. »Schwarz-ärgern? Ein Weissbuch zur Kulturpolitik in Hamburg« heißt es und war häufiger in der Presse als in den Buchhandlungen zu sehen, weil die beiden Ausgeschlafenen nicht einmal wissen, was Auslieferungen oder Zwischenbuchhändler sind, so dass sich die Buchhändler die Bücher direkt im Verlag abholen müssen. Aber unsere Schlaumeier meinen: »Wer schnell verkauft, braucht gar kein Lager.« Mit dem ersten Buch ist auch eine weitere Person in mein Leben getreten. Er heißt Wilfried Gandras ist nur scheinbar schüchtern, schmalhüftig, sensibel, kreativ, launisch. »Ein Genie«, raunen die beiden Ästheten. Er soll mich und meine Bücher hübsch machen. Aber was macht er? Mein erster Umschlag sieht aus wie der Zusammenstoß zwischen einem weißen Blatt Papier, einem schmutzigen Küchenfußboden, einem fettigen Haarschopf und einer vollen Kaffeetasse. Das finden die beiden superoriginell, und die Buchhändler schicken ihre mühsam ergatterten Exemplare als vermeintlich beschädigt zurück! [Aus den Jahren 1987–1989] Liebes Tagebuch! Ein Jahr ist um, und ich lebe noch. Frag mich nicht wie, aber die beiden Finanzgenies haben sich anscheinend entschlossen, ausgerechnet von mir zu leben. Das Erziehungsgeld ist alle, das Babyjahr um, und eine Bibliothek des 18. Jahrhunderts soll jetzt der Stein der Weisen sein. Die Konkurrenz zittert. Die Lebenserinnerungen der Hamburger Kaufmannstochter Margarethe Milow, Aufsätze über den Göttinger Philosophen Johann Christoph Lichtenberg und zwei Bände über die französische Revolution und Deutschland, »Sie, und nicht wir«, ergeben zwar noch keine Bibliothek, aber Vollmundigkeit haben mir meine Herren und Meister schon in die Wiege gelegt. Die »Milow«, wie es im Verlagsjargon schnell heißt, ist ein hartes Stück Arbeit. Irgendwie müssen die beiden Dioskuren die Uni vermissen. Dem schönen Text, einer echten Trouvaille, wird nicht allein getraut, man entwickelt dazu ein ganzes Lexikon über das Frauenleben im 18. Jahrhundert. Liebes Tagebuch, mir schwant Übles, aber das Buch zum Buch wird nicht ohne Folgen bleiben. Warum, um Himmels Willen, können die beiden Umstandskrämer nicht einfach Texte verlegen und Bücher machen wie die Kollegen auch? Ein Verlag kann sich seine Verleger so wenig aussuchen wie ein Kind seine Eltern. Liebes Tagebuch! Heureka, unsere beiden Greenhorns haben das Wort »Vertrieb« entdeckt, und sie wollen dieser Neuheit Taten folgen lassen. Die erste Vorschau, auf der ich meinen Namen lesen musste, hatte mich noch zu Tränen gerührt. Novitäten und Backlist waren eins, genauso wie Verleger und Vertreter. Gespannt lausche ich nun den Schilderungen der beiden Helden von ihren jüngsten Herkulestaten im Buchhändlerland: Eine Partieergänzung in Osnabrück, eine Nacht mit schottischen Fußballfans in der Jugendherberge in Dortmund, die Wohngemeinschaft der 17jährigen Einkäuferin für Philosophie in Karlsruhe und der Termin in der Frauenbuchhandlung in Frankfurt. So entstehen Legenden, so wachsen Verleger an sich selbst. [Aus den Jahren 1990–1993] Liebes Tagebuch! Hurra, endlich ein Manuskript einer lebenden Autorin! Nicht mehr die allerjüngste, aber schnell eine der allerliebsten und dazu ein großer Name: Ingrid Warburg Spinelli. Lebenserinnerungen, geschrieben auf deutsch, italienisch, englisch, schwedisch und verteilt auf mehrere Koffer voller Bilder, Dokumente und Erinnerungen aus über 80 Jahren Leben. Und was denken sich meine beiden Traumtänzer aus? Nein, kein ganz normales Personenregister soll es sein. Liebes Tagebuch, du ahnst es schon: ein »Kleines Lexikon des Antifaschismus und Widerstands in Europa und Amerika« entsteht. Ich frage dich, was ist der Unterschied zwischen einem Forschungsinstitut und einem Verlag? Das Forschungsinstitut hat die Mittel, der Verlag kümmert sich um die Titel. Aber der Sprung in die Feuilletons der großen Tages- und Wochenzeitungen ist Ingrid Warburgs Buch dann doch gelungen. Ein Buch, das viel und viele bewegt hat und den Beginn einer großen und langen Freundschaft markiert. Liebes Tagebuch, das bleibt unter uns, aber manchmal bin ich stolz auf mich und die beiden Quatschköpfe, auch wenn sie ständig über ihre Verhältnisse leben. Liebes Tagebuch, wir haben Zuwachs bekommen. Sie heißt Sabine Niemann, kann Englisch und hat den Amerikateil des »Kleinen Lexikons« geschrieben und bearbeitet und ist eine offensive Vertreterin des Realitätsprinzips. Dem Motto der Beiden »Nur Deppen schaffen Ordnung. Ein Genie überblickt das Chaos« kann sie ganz und gar nicht zustimmen, und so verwandelt sich ihr Arbeitsplatz nach und nach in eine Festung. Das alles ändert aber nichts daran, daß ich dir, liebes Tagebuch, ein weiteres Projekt aus der Abteilung Größenwahn beichten muß. Es ist 600 Seiten dick, wiegt 852 Gramm und hat das Format eines Backsteins. Der »Hamburger Ziegel« soll jedes Jahr erscheinen und die Hamburger Literaturszene dokumentieren. Dazu müssten sich die Poeten siebenmal so schnell wie der Rest der Bevölkerung vermehren oder man führt Greencards für Dichter ein. Jährlich werden dem Klops jetzt ein bis zwei Mitarbeiter lebend zum Fraß vorgeworfen. [Aus den Jahren 1994–1997] Liebes Tagebuch, das Buch von Ingrid Warburg Spinelli hat drei wichtige Folgen für mich. Erstens beginnt mit ihrem Buch eine Reihe von jüdischen Lebenserinnerungen – so die von Miriam Gillis-Carlebach, Lucille Eichengreen und Ingeborg Hecht. Zweitens ist es der Auftakt zu einem wichtigen Teil des Programms, das mit den beiden Bänden zur großen Ausstellung »400 Jahre Juden in Hamburg« beginnt und die Zusammenarbeit mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg und der Bar-Ilan Universität in Israel begründet. Drittens führt es zu einer großen Anzahl von Publikationen über Ingrids berühmten Onkel Aby Warburg und nicht zuletzt über die Geschichte des Bankhauses Warburg selbst. Aby Warburg läßt bei mir alle Schranken fallen. Mit Ausstellungen in Wien, Hamburg, Berlin, Siena, Florenz, Tokio und Tel Aviv, wissenschaftlichen Symposien etc., an denen sich ungezählte Autoren aus aller Welt beteiligen, wird aus dem Verlag ein internationales Forschungszentrum, das ganz wesentlich zur Renaissance des genialen Gründers des Warburg Instituts beiträgt. Liebes Tagebuch, wie du siehst, wir werden erwachsener, seriöser, aber nicht unbedingt vernünftiger. Da trifft es sich gut, dass in diesen Jahren Brita Reimers zu uns stößt, die diesen Ausstoß an großen Werken und Taten an Presse und Öffentlichkeit weitervermitteln soll. Sonst lassen die Verlagsleute die Muskeln spielen, und kein Schwein schaut zu. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die zwei Architektensöhne der Architektur zuwenden. Karl Schneider, der herausragende Vertreter des neuen Bauens in Hamburg in den 20er Jahren, wird zum Thema einer ersten Monographie, der weitere Werke über Godber Nissen, Martin Haller, Alexis de Chateauneuf und die Gebrüder Gerson folgen. Während die Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs in der Folge eher die Vergangenheit und nicht selten auch die hamburgische Lust an der Selbstzerstörung dokumentiert, zeigen die Bücher, die mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Hamburg entstehen, die bauliche Entwicklung der Gegenwart. [Aus den Jahren 1998–2001] Liebes Tagebuch, ich bin traurig: Marlies Hebler und Katrin Hogrebe, unsere beiden Kämpferinnen an der Vertriebsfront, haben uns verlassen. Als eierlegende Wollmilchsäue haben sie mich mit in Schuß gehalten und wechseln nun als Assistentinnen der Geschäftsführung in andere Verlage. Die neue ist jung und heißt Simone Schorler. Sie rüffelt, will Fakten, Marken, Targets, Budgets, Keyaccounts. Keine ollen Kamellen mehr. Der Verlag als globaler Player mit regionaler Markthegemonie. Der Generation Golf kommt es eben darauf an, was man im Depot hat. Kann nicht schaden! Das Gefühl ein richtiger Verlag zu sein, dem so ambitionierte Projekte wie das Buch über das Deutsche Schauspielhaus, »Hamburg und seine Bauten«, der Liebermannkatalog oder die drei Bände zur Kunst des Mittelalters in Hamburg anvertraut werden, scheint meine beiden Jubilare nie vollständig überzeugt zu haben. Immer noch schauen sie, als ob sie nicht genau wüssten, was sie da angerichtet haben. Obwohl der eine jetzt Vater und der andere schon Großvater geworden ist, klingt »Die Herren Verleger« in ihren Ohren immer noch ironisch. Vielleicht sollte ich mich als Verlag ein bißchen mehr in die Brust werfen. 15 Jahre sind doch eine gute Gelegenheit! Sieben Jahre später [2009]: Die Pickel sind weg! Aus dem scheuen, wenn auch ambitionierten Kleinverlag ist ein selbstbewusster und renommierter Verlag mit multimedialer Ausrichtung geworden. Zusätzlich zu unserer immer noch lebendigen Leidenschaft für Bücher haben sich Bereiche entwickelt, mit denen in unserer Geburtsstunde vor nunmehr 22 Jahren niemand gerechnet hätte: Hörbücher: Mit Kurt Kreiler, einem erfahrenen Buch- und Hörfunkautoren, gründeten wir 2002 die Partnerfirma mOcean OTonVerlag, die spezialisiert auf aufwendige Audioeditionen ist. Große Projekte folgten, so die »HörEdition der Weltliteratur« mit den besten Lesungen aus »Am Morgen vorgelesen« des Norddeutschen Rundfunks (ediert und produziert im Dölling und Galitz Verlag, vertrieben von der Firma membran). Start der MP3-Hörbuchreihe in Zusammenarbeit mit der Versandhandlung Zweitausendeins war 2004 die umfangreiche Gottfried-Benn-Edition: 11 Stunden Benn im Originalton. Elke Heidenreich schrieb dazu in der »Frankfurter Allgemeine Zeitung«: »Ich tauchte ein in 11 Stunden Benn und tauchte auf aus meinem eigenen Leben.« Über den erfreulichen Absatz von mehreren 10.000 Exemplaren hinaus wurde das Werk mit dem »Hörbuch des Jahres«-Preis des Hessischen Rundfunks und dem »Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2005« ausgezeichnet. Es folgten die Editionen »Elias Canetti« (Hörbuch des Monats des HR), Kurt Schwitters’ »Urwerk« (Hörbuch des Monats des HR) sowie 28 Stunden hohe Kunst des orientalischen Märchenerzählens von Elsa Sophia von Kamphoevener »Das Lachen der Schehezerade« (Jahrespreis der Schallplattenkritik 2008). Für die »Beste verlegerische Leistung« insbesondere bei der Schwitters-Edition und zugleich für die gesamte Hörbuchreihe wird dem mOcean OTonVerlag und Zweitausendeins im März 2009 der »Deutsche Hörbuchpreis« des Westdeutschen Rundfunks verliehen. Filme: Für die Wochenzeitung »Die ZEIT« entwickelten wir die Filmeditionen zur deutschen Geschichte »Schicksalsstunden« und »Lenker und Gestalter« mit jeweils 12 DVDs im Schuber mit Begleitbuch. Im Dezember 2008 – zu Helmut Schmidts 90. Geburtstag – erschien unsere erste Eigenproduktion als Film-Beilage der »ZEIT«: »Helmut Schmidt: Bewegende Gespräche«. Und das in unserer bisher höchsten Auflage: 600.000 Exemplare. Im mOcean OTonVerlag in München existieren mehrere Audioschnittplätze und ein Filmschnittplatz. Diesen Bereich sowie die Münchner Projekte betreut Antonia Renner mit Sachkenntnis und bewundernswerter Nervenstärke. Letzteres zeichnet in besonderem Maße auch unsere Buchhalterin Betty Schreiner aus, die seit Jahren fest im tosenden Meer der Zahlen ankert. Bücher: Bei den zahlreichen Buchprojekten, die wir in den letzten Jahren zusammen mit unseren Partnern – also solche verstehen wir unsere Herausgeber, Autoren und Grafiker – verwirklichen konnten, wurden Programmbereiche erfolgreich ausgebaut, die schon »von Jugend an« zu den Stärken des Verlags zählen: Architektur, Kunst- und Kulturgeschichte, Judaica und Geschichte sowie regional stark verankerte Titel (wie z.B. das »Münchner Liederbuch« oder »99 x Erlebnis Museum«, ein Museumsführer für Familien in Hamburg). In Hamburg wird das Buch auch in Zukunft das Medium bleiben, in dem unsere Inhalte am häufigsten realisiert werden. Dass dies mit Sorgfalt geschieht, hat Sabine Niemann zu verantworten, die immer noch »offensive Vertreterin des Realitätsprinzips« (vgl. Eintrag aus den Jahren 1990-1993), die den Verlag in Hamburg seit 2009 leitet. |
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