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Dölling und Galitz Verlag »Aus Hamburg in alle Welt. Lebensgeschichten jüdischer Verfolgter aus der ›Werkstatt der Erinnerung‹« Buchpräsentation und Vortrag Donnerstag, 26. Januar 2012 Beginn: 18.30 Uhr Ort: Forschungsstelle für Zeitgeschichte, Beim Schlump 83, Hamburg-Eimsbüttel Eintritt frei Wie fühlt es sich an, zurückzukommen in die alte Heimatstadt, aus der man selbst oder die Eltern, Großeltern gewaltsam vertrieben wurde? Die »Werkstatt der Erinnerung« führt seit über 30 Jahren Interviews mit Menschen jüdischer Herkunft, die von den Nationalsozialisten gezwungen wurden, Hamburg zu verlassen und die zurückgekehrt sind. Meist nur für einen kurzen, oft schmerzhaften Besuch auf Einladung des Hamburger Senats. Und heute sind es immer häufiger die Kinder der Verfolgten – die »zweite Generation« – die eine Annäherung versuchen. Einige ihrer Lebensgeschichten und die ihrer Familien werden nun in einem neuen Buch vorgestellt, das allein durch die bewegenden O-Töne lesenswert ist. Am 26.2. können Sie Ausschnitte aus den Interviews hören und mit einer der Herausgeberinnen des Buches Linde Apel sowie der Leiterin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden Kirsten Heinsohn sprechen. www.zeitgeschichte-hamburg.de/index.php?id=9&stufe=9 Gewusst wie: Architekten als Experten. Konstanty Gutschow und sein Hamburger Büro Vortrag von Sylvia Necker Dienstag, 13. Dezember 2011 Beginn: 19.30 Uhr Eintritt: 2,50 € Ort: Galerie Morgenland Sillemstraße 79 20257 Hamburg 1933 wurde Konstanty Gutschow mit den sogenannten "Führerstadtplanungen" beauftragt. Mit einem Büro von zeitweise 150 Architekten, Stadt- und Raumplanern entwickelte er bis 1945 Ideen für das "neue Hamburg". Im Mittelpunkt des Vortrag der Historikerin Sylvia Necker steht Gutschows Werdegang. An seinem Beispiel soll die Kontinuität städtebaulicher Leitbilder in der gesamten ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezeigt werden. www.galerie-morgenland.de Podiumsdiskussion "Wer war Shakespeare?" Mittwoch, 16. November 2011 Beginn: 19:30 Uhr Eintritt: 8,- / erm. 5,- Ort: Freien Akademie der Künste in Hamburg Klosterwall 23 20095 Hamburg Eine Veranstaltung der Neuen Shake-speare Gesellschaft e.V. Hamburg Es diskutieren die Buchautoren Alan Posener und Kurt Kreiler (Autor des eBook »Anonymous Shake-Speare«) Moderation: Siegrid Löffler Die Autorenfrage „Wer war Shakespeare?“ ist nicht neu. Im 19. und 20. Jahrhundert haben viele bedeutende Persönlichkeiten Zweifel daran geäußert, dass der Mann aus Stratford der wahre Autor und Dichter ist: z. B. Charles Dickens, Walt Whitmann, Otto v. Bismarck, Mark Twain, Sigmund Freud, Charlie Chaplin, Orson Welles, Paul Nitze, Dietrich Schwanitz, Peter Dorn und viele andere. „Von vielen Experten wird bezweifelt, ob so ein wenig gebildeter Provinzler wie William Shakespeare wirklich der Verfasser eines Werks sein kann, das in seiner Genialität, seiner Weltkenntnis, seinem Wissen über den Menschen bis heute von keinem anderen Dichter übertroffen worden ist.“(Hanjo Kesting in Zeitzeichen, WDR 5 +3, 23.4. 2006) Einem sehr viel breiteren Publikum wird das Thema durch den Roland-Emmerich-Film Anonymous (mit Vanessa Redgrave und Sir Derek Jacobi) bekannt werden. (Filmstart USA/ England: 28. Oktober; Deutschland: 3. November) www.akademie-der-kuenste.de/shakespeare.html Hochbahn unterm Hakenkreuz. Vortrag von Christoph Strupp Dienstag, 15. November 2011 Beginn: 19.30 Uhr Eintritt: 2,50 € Ort: Galerie Morgenland Sillemstraße 79 20257 Hamburg Christoph Strupp, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte, hat den Hamburger Nahverkehr im "Dritten Reich" detailliert untersucht. Er wird das Selbstverständnis des NS-Vorstandes der Hamburger Hochbahn AG sowie die nationalsozialistische Personalpolitik und ihre Auswirkungen im Fahralltag darstellen. Diskutiert werden außerdem sowohl politische Eingriffe ins Unternehmen als auch die Mitwirkung des Unternehmens bei der städtischen Kriegsgesellschaft. Abschließend wird der Umgang mit der NS-Zeit im Unternehmen nach 1945 beleuchtet. www.galerie-morgenland.de Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse Roland Emmerich, Prof. Tobias Döhring und Kurt Kreiler zu »Anonymous Shake-Speare« Ort: Buchmesse Frankfurt Zeit: Freitag, 14. Oktober 2011, 10 Uhr A new Roland Emmerich film is to be released 30 September 2011. The title: »Anonymous«. The main theme of the film is that the seventeenth Earl of Oxford (1550-1604) wrote the Shakespearian works (The Oxford Theory). How could such a postulation come about and where does this doubt as to the authorship of the Shakespearian works come from? After the academic world has been guessing and floundering for 150 years, the literary detective Kurt Kreiler surprises us with a book that addresses the matter with the knowledge won by years of sound and thorough academic research. www.anonymous-shakespeare.com Über den Tellerrand geguckt. Biografische Skizzen aus der internationalen Küche Hamburgs Buchvorstellung mit Irene Schülert Donnerstag, 22. September 2011 Beginn: 19.30 Uhr Eintritt: frei Ort: Galerie Morgenland Sillemstraße 79 20257 Hamburg Irene Schülert interviewte Hamburger Restaurantbesitzer, verarbeitete das Material zu Lebensgeschichten, in die längere Interviewpassagen einflossen, und stellte sie in den jeweiligen historischen Kontext. Die Fotografien von Helmut Hassenrück geben ihnen zusätzlich ein Gesicht. Zu guter Letzt bieten die Gastronomen ein Rezept zum Nachkochen an. So entstanden Portraits von Menschen, die die deutsche Esskultur wesentlich bereichern. www.galerie-morgenland.de Die Briten in Hamburg 1945-1958. Der Autor Michael Ahrens stellt sein neues Buch vor. Donnerstag, 30. Juni 2011 Beginn: 19.30 Uhr Eintritt: 2,50 Euro Ort: Galerie Morgenland Sillemstraße 79 20257 Hamburg »Die Briten in Hamburg. Besatzerleben 1945 - 1958« ist die erste umfassende Studie, die Organisation und Alltag der britischen Besatzung und ihrer Protagonisten in Hamburg beschreibt sowie die britisch-deutsche Zusammenarbeit in einen Gesamtzusammenhang stellt. Der Autor Michael Ahrens stellt sein Buch vor. www.galerie-morgenland.de Die Briten in Hamburg 1945-1958. Der Autor Michael Ahrens stellt sein neues Buch vor. Donnerstag, 16. Juni 2011 Beginn: 20.00 Uhr Eintritt: frei Ort: Heinrich Heine Buchhandlung Grindelallee 26 20146 Hamburg UND Dienstag, 28. Juni 2011 Beginn: 19.00 Uhr Eintritt: frei Ort: Alliiertenmuseum e. V. Clayallee 135 14195 Berlin-Zehlendorf Die neue Studie beschreibt die Organisation und den Alltag der britischen Besatzung und ihrer Protagonisten in Hamburg sowie die britisch-deutsche Zusammenarbeit. Erstmals wird die innere Verfasstheit der Hamburger »britischen Gemeinde« in ihren Vorzügen, Konflikten und Problemen dargestellt, dazu gehört auch die kaum erforschte erste Phase der Besatzung im Mai 1945. Der Autor Michael Ahrens schildert die britische Organisation und Infrastruktur sowie Aspekte des Alltags- und Freizeitlebens der Besatzungsangehörigen wie das binationale Liebesleben und Kontakte in Klubs und Vereinen. www.alliiertenmuseum.de Im jüdischen Hamburg. Buchvorstellung Montag, 23. Mai 2011 Beginn: 20.00 Uhr Eintritt: frei Ort: Denkhaus des Café Leonar Grindelhof 59 20146 Hamburg Seit mehr als vier Jahrhunderten leben deutsche und iberische Juden in Hamburg. Ihre Synagogen und Betstuben, Schulen, Stiftshäuser und historischen Friedhöfe sind noch immer im Stadtbild präsent. Michael Studemud-Halévy, Autor des neuen Orts- und Gedenkstättenlexikons "Im jüdischen Hamburg. Ein Stadtführer von A bis Z", nimmt uns mit auf eine Reise in Wort und Bild durch das jüdische Hamburg. Er bringt uns näher, was der Stadt verlorenging und wie jüdisches Leben heute aussieht. cafeleonar.de Vom »Bürgerkrieg der Erinnerungen« zur »Vergangenheitsbewältigung«. Geschichtsbilder in Hamburg von der Weimarer Republik bis in die Bundesrepublik Die Herausgeber Janina Fuge und Rainer Hering sprechen zu Themen ihres Buches »Das Gedächtnis von Stadt und Region. Geschichtsbilder in Norddeutschland«. Donnerstag, 7. April 2011 Beginn: 19.30 Uhr Eintritt: 2,50 Euro Ort: Galerie Morgenland Sillemstraße 79 20257 Hamburg Der jeweilige Umgang einer Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit prägt auch die Wahrnehmung der Gegenwart. Diskussionen, in denen es um Auseinandersetzung um Geschichtsbilder geht, sind damit immer auch Standortbestimmung und Selbstreflexion. Im Besonderen gilt dies für Nachkriegsgesellschaften. Eine Analyse kollektiver Identitäten bietet sich vor allem für den überschaubaren Raum der Städte und Regionen an. Wie also gingen Politik und Gesellschaft in Hamburg mit der Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert um? Diesem ebenso kontrast- wie konfliktreichen Thema widmen sich die Vortragenden. Wie verlief in der Hansestadt der „Bürgerkrieg der Erinnerungen“ in der Weimarer Republik? Wie ging die Hamburger Landeskirche mit ihrer eigenen nationalsozialistischer Vergangenheiten um? Ein Blick auf mögliche Kontinuitätslinien der Erinnerung wird den Abschluss bilden. www.galerie-morgenland.de |
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