Herausgeber/-in Jürgen Abel
Herausgeber/-in Antje Flemming
Herausgeber/-in Wolfgang Schömel

Ziegel 15
Hamburger Jahrbuch für Literatur 2017
554 Seiten
Freirückenbroschur mit Fadenheftung
20 Farbabbildungen
Format 11 x 22 cm
ISBN 10: 3-86218-090-5
ISBN 13: 978-3-86218-090-5
16.80 €
Juni 2017
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Vor 25 Jahren, im Herbst 1992, erschien die erste Ausgabe des »Ziegel«, damals noch in den Maßen des Namenspatrons, jenes »Hamburger Ziegel«, der in vielen der Backsteinhäuser verbaut ist, die das Stadtbild der Hansestadt bis heute prägen. Über die Jahre hat der »Ziegel« unterschiedliche Formen angenommen. Mit der 15. Ausgabe des Lite­raturjahrbuchs präsentiert er sich erneut als Schatztruhe der Gegenwartsliteratur und ist dabei von nahezu ebenso schlanker Statur wie vor einem Vierteljahrhundert. Der 15. »Ziegel« hat die bislang aufwendigste Spurensuche betrieben: Drei Jahrgänge des Wettbewerbs um die Hamburger Literaturförder­preise wurden gesichtet, nicht nur von den Herausgebern, sondern auch von den Preisjurys. Insgesamt waren für die Anthologie fast 800 Manuskripte auszuwerten. Die Besten der Besten stehen nun im Buch, laden an den »Anderen Ort«, so das Motto des Bandes, und damit zu einer Entdeckungsreise: Roman­auszüge und Erzählungen stehen neben Gedichten, Theaterstücken, Kommentaren, Radiowerken und konkreter Poesie. Jeder Text nimmt dabei die Spur des vorangegangenen Textes auf und wirbt zu Beginn mit vergrößerter Schrift um die Gunst der Leser. Merke: In Hamburg gibt es viel zu entdecken, und oft findet man es zwischen zwei Buchdeckeln.

»Das Hamburger Jahrbuch für Literatur ist kein Ort für Möchtegerns. Oder sagen wir so: Es versammelt zwar Autorinnen und Autoren, die nicht immer schon einen Buchvertrag ergattert haben, ist aber insgesamt vor allem ›eine Bastion des literarischen Könnens der Hamburgerinnen und Hamburger‹, wie Kultursenator Carsten Brosda (SPD) in seinem Grußwort des neuen Jahrbuchs schreibt. ›Jahrbuch‹ sagt niemand, das Ding heißt ›Ziegel‹ und erschien vor 25 Jahren zum ersten Mal. […] Dem stark ausgeprägten Prosa-Anteil stehen Gedichte und Fotos gegenüber. Sehr schön die Idee, die meisten Texte mit einem schriftvergrößerten Anfang beginnen zu lassen. Das ist nicht nur vom Textdesign her betrachtet eine gute Idee, sondern folgt auch als Gestaltungs- dem Lustprinzip. Die ersten Zeilen entscheiden schließlich, ob der Leser in Stimmung für jeweilige Stück ist. Der Ziegel ist ein Lesebuch, das auszugsweise genossen werden will. Seine Beiträgerfülle macht ihn zur kurzweiligen Angelegenheit. Die literarischen Orte, die hier betreten werden, sind so unterschiedlich wie ihre geografischen Entsprechungen.«
T. Andre, Hamburger Abendblatt

»Was für ein Brocken!«
Die WELT

»Mit der 15. Ausgabe des Literaturjahrbuchs präsentiert sich der ›Ziegel‹ erneut als sorgsam zusammengestellte und liebevoll gestaltete Werkschau hanseatischer Literaturkompetenz.«
FOCUS Online

»… höchst talentierte Autorinnen und Autoren«
hamburg-tourism.de
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