Autor/-in Jörg Schilling
Herausgeber/-in Sebastian Giesen für die Hermann Reemtsma Stiftung

Das Landhaus
J. H. Baur in Altona

Ein Bau von Christian Frederik Hansen im Wandel der Zeit
144 Seiten
42 Farbabbildungen
Leinenband mit Fadenheftung und Lesebändchen
Format 12 x 21 cm
deutsch/englisch

ISBN 10: 3-86218-097-2
ISBN 13: 978-3-86218-097-4
17.00 €
Januar 2017
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Ab 1804 schuf der dänische Architekt Christian F. Hansen (1756 – 1845) für die Familie von Johann Heinrich Baur (1767 – 1807) ein architektonisches Juwel an der Elbchaussee in Hamburg-Nien­stedten. Das in eine weitläufige Gartenanlage eingebettete Landhaus Baur zeigt Gestaltungsmerkmale norditalienischer Renaissancebaukunst eines Palladio, die Hansen mit damals aktuellen Strömungen französischer Revolutionsarchitektur verband und zu einem beeindruckenden »nordischen« Klassizismus entwickelte.

Das Landhaus war Ausdruck eines aufgeklärten, selbstbewussten Bürgertums im dänischen Altona, spiegelte aber ebenso die Sehnsucht der Stadt­bevölkerung nach einer harmonischen Einheit mit der Natur wider. 1882 wurde das »Elbschlösschen« genannte Gebäude von der Elbschloss-Brauerei erworben, die es bis 1997 nutzte. 2000 erwarb die Hermann Reemtsma Stiftung das Haus und ließ es in der Folge originalgetreu restaurieren (Architekt: Alk Arwed Friedrichsen). Das Buch erzählt die wechselvolle Geschichte des Anwesens in Text und Bild, informiert über seinen berühmten Architekten und über die Landhauskultur der Hamburger Elbvororte. Und – last but not least – ist es ein wichtiger Beitrag zur Hamburger Denkmalpflege.

Der Autor Jörg Schilling ist freier Kunsthistoriker, Autor, Kurator und Dozent. Der Herausgeber Dr. Sebastian Giesen ist Geschäftsführer der Hermann Reemtsma Stiftung.

»Das Elbschlösschen […] Wie eine italienische Villa mutet das Landhaus Baur an. […] Der Kunsthistoriker Jörg Schilling befasst sich in diesem Buch nicht nur mit der Biografie des Architekten und der Geschichte sowie den architektonischen Besonderheiten des Landhaus Baur, sondern auch mit der Landhauskultur in den Elbvororten im Allgemeinen.«
Hamburger Wirtschaft
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